Pressemitteilungen
Thümler begrüßt weitere Förderung von erneuerbarer Energie
Wesermarsch. Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler begrüßt, dass Hausbesitzer ab sofort wieder Anträge auf finanzielle Förderung stellen können, wenn Sie ihre Heizung erneuern wollen und dabei auf innovative Techniken wie beispielsweise Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung oder hocheffiziente Wärmepumpen setzen. „Diese Technologien lassen sich derzeit noch nicht wirtschaftlich betreiben, aber sie setzen die Trends für die Zukunft. Daher finde ich eine finanzielle Förderung sinnvoll, zumal die Gesamtinvestitionshöhe um ein Vielfaches höher liegt als die Förderung”, so Björn Thümler.
Für das so genannte „Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien” galt seit Mai eine Haushaltssperre, die der Haushaltsausschuss des Bundestags jetzt aufgehoben hat. Für Neuanträge gelten jetzt allerdings geänderte Förderrichtlinien: Die finanziellen Zuschüsse werden jetzt auf solche Technologien konzentriert, die sich ohne Förderung nicht rechnen würden. Bereits im Markt etablierte Technologien wie Solarkollektoren zur reinen Trinkwassererwärmung oder Technologien mit einer guten Wirtschaftlichkeit wie luftgeführte Pelletöfen oder weniger effiziente Wärmepumpen werden nicht mehr gefördert. Auch für die Installation der Anlagen in Neubauten gibt es künftig keine Zuschüsse mehr. Ausnahme: Der Förderantrag wurde bereits vor dem 3. Mai 2010 gestellt, dem Datum der Haushaltssperre.
„Was sich ohnehin rechnet, braucht nicht noch mit Steuergeld gefördert zu werden”, nennt Björn Thümler die Gründe für die Überarbeitung der Förderrichtlinien. Insgesamt stehen für das Marktanreizprogramm in diesem Jahr 380 Millionen Euro zur Verfügung; beinahe doppelt so viel wie jeweils in den Jahren 2002 bis 2007. Im Rekordjahr 2009 standen 426 Millionen Euro Förderung zur Verfügung, die Gesamtinvestitionen von rund 3 Millarden Euro ausgelöst hatten. Anträge auf Förderung können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden, das auch für die Bearbeitung zuständig ist. Weitere Informationen und die neuen Förderrichtlinien gibt es im Internet unter www.erneuerbare-energien.de
Datum: 20.07.2010













