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Bei Herrn Gabriel haben immer andere Schuld
Hannover. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Asse im Niedersächsischen Landtag hat den ehemaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel befragt. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Obmann Karl-Heinrich Langspecht zeigte sich überrascht, dass Gabriel ausschließlich die Schuld bei anderen suche. „Nach seinem heutigen Auftreten im Ausschuss ist klar, dass Gabriel kein Interesse an der Lösung des Asse-Problems hat. Das Gegenteil ist offensichtlich der Fall.”
Gabriel habe ohne Umschweife jede Verantwortung für die Asse von sich gewiesen. Auch offensichtliche Widersprüche in seinen Aussagen brachten ihn nicht aus der Ruhe. Seine Bemerkungen, er habe sich schon als Kind für die Asse interessiert, müssen für die Menschen in der Region wie Spott klingen. Zumal sein Interesse für die Asse schlagartig wieder verschwunden war, als er in Niedersachsen politische Verantwortung übernommen hat.
Zuletzt war sich der Zeuge Gabriel nicht einmal zu schade, kritische Schreiben der Personalräte des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), die massiv die Kompetenz des Präsidenten des BfS in Frage stellen, für denunziatorisch erklären zu wollen. „Das war heute sicher ein Tiefpunkt aller bisheriger Sitzungen des Untersuchungsausschusses”, meinte Karl-Heinrich Langspecht.













