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Bedingungen für Wassersport in Niedersachsen verbessern
Björn Thümler: Bootcharter ohne speziellen Führerschein ermöglichen
Hannover. Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP wollen die Bedingungen für den Wassersport verbessern und damit Niedersachsen als Tourismusland stärken. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Björn Thümler begründete die Initiative für die kommende Landtagssitzung mit der großen Bedeutung, die der Tourismus und speziell der Wassersporttourismus für Niedersachsen hat. „Der nicht motorisierte und der motorisierte Wassersport sind für viele Menschen attraktiv. Dieser Sport bietet ein hohes touristisches Wertschöpfungspotential”, sagte der CDU-Politiker.
Im Antrag fordern CDU und FDP unter anderem, die vorhandenen Strukturen des Wassersports zu stärken, Verkehrshindernisse auf Wasserstraßen zu beseitigen, die Arbeit unterschiedlicher Behörden im Hinblick auf die Bedürfnisse des Wassersports zu koordinieren sowie zusätzliche Gäste aus dem In- und Ausland für den Wassersport in Niedersachsen zu begeistern.
CDU und FDP bitten die Landesregierung darzustellen, welche Potenziale der Wassersport für die touristische Entwicklung biete. So sei beispielsweise zu prüfen, ob und wie Gelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für die Schiffbarhaltung von Binnengewässern eingesetzt werden können. „Darüber hinaus brauchen wir in geeigneten Revieren eine Charterscheinregelung, also die Möglichkeit zum unbürokratischen Führen eines Charterboots auf Binnengewässern ohne Sportbootführerschein, wie sie bereits in anderen Bundesländern gut funktioniert”, forderte Björn Thümler.












