Aktuelles aus der Kreistagsfraktion

Mehr Ausbildung dank Förderung
CDU-Kreistagsfraktion will Programm fortführen

Wesermarsch. Die CDU-Kreistagsfraktion freut sich über den Zuwachs an Ausbildungsplätzen im Landkreis Wesermarsch. „Das hat viel mit der guten wirtschaftlichen Lage in den vergangenen Monaten zu tun, und auch die Unternehmen nehmen ihre Selbstverpflichtung ernst, mehr Lehrstellen zu schaffen. Anteil hat aber ganz sicher auch das Ausbildungsplatz-Förderprogramm im Landkreis, das die Mehrheitsgruppe im Kreistag vor zwei Jahren auf den Weg gebracht hat”, sagen Björn Thümler und Meent Bruncken, der bisherige sowie der neue Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion. „Daher setzen wir uns dafür ein, dass das Programm fortgeführt wird.”

Kleine und mittlere Unternehmen erhalten pro zusätzlich geschaffenen Ausbildungsplatz 1800 Euro pro Jahr. Im Jahr 2008 sind auf diese Weise bislang 83 Lehrstellen über die kreiseigene Beschäftigungsgesellschaft BEA gefördert worden, etwa zehn bis 15 Anträge sind noch in Bearbeitung. Insgesamt wird damit der Erfolg des Vorjahrs wiederholt, als mit 100 zusätzlichen Stellen alle Erwartungen übetroffen wurden. Insgesamt sind in der Wesermarsch 13,7 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen worden als Im Jahr 2007 – damit liegt man über dem Durchschnitt von 10,6 Prozent im Bezirk der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK).

„Das ist ein Gewinn für jeden einzelnen Jugendlichen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt”, betonen Meent Bruncken und Björn Thümler. „Eine solide berufliche Ausbildung ist das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit. Auch nach der Lehre haben die Jugendlichen sehr gute Chancen.”

Trotz der positiven Entwicklungen gibt es nach Ansicht der beiden CDU-Politiker keinen Grund, sich auf dem Erfolg auszuruhen: „Künftig wird es noch mehr als bisher um die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen gehen. Wir müssen überlegen, was sich an den Schulen ändern muss, um den Übergang ins Berufsleben besser hinzukriegen. Die Oldenburgische IHK hat hierzu gute Vorschläge gemacht, über die wir auf Landesebene diskutieren müssen.”